1. Brandenburger Kamingespräch

Brandenburger Kamingespräch
Samstag 09. April 2016
Kablow-Ziegelei:

Zur Friedenspolitik der DKP – Stärkung der Friedens- und antifaschistischen Bewegung und die Aufgabe der Kommunisten

1. Brandenburger Kamingespräch 2016 der DKP Königs Wusterhausen mit Patrik Köbele, Parteivorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei

KK Kapitäns-Klub

15.00 Uhr

Dorfstraße 15
15758 Kablow Ziegelei

„Deutschland beteiligt sich jetzt am Krieg in Syrien. Ein weiterer Kriegseinsatz in Libyen ist angekündigt. Die Kriegsministerin plant ein Aufrüstungsprogramm mit 130 Milliarden Euro zusätzlich zur weiteren offensiven Hochrüstung der Bundeswehr.

Wir brauchen eine starke Friedensbewegung, der es gelingt, das vorhandene Massenbewusstsein gegen Kriege und Hochrüstung auf die Straße zu bringen. Wir brauchen eine starke Friedensbewegung, die die Zusammenhänge von Krieg, Rüstungsexport und Flucht thematisiert. Wir brauchen eine starke Friedensbewegung, die den Rüstungshaushalt, die zusätzlichen 130 Milliarden Euro, die die Kriegsministerin will, und die Gewinne der Rüstungsexporte thematisiert und aufzeigt, dass eine Millon Sozialwohnungen, die Sanierung und der Neubau von Schulen, die Abschaffung der Hartz-Gesetze zu Gunsten einer Perspektive für die Ausgegrenzten, die Hiesigen und die Geflüchteten, die Sanierung der ausgebluteten Kommunalhaushalte möglich ist, denn Geld genug ist da. „

1 Kommentar zu 1. Brandenburger Kamingespräch

  1. Liebe Genossen!
    Lieber Patrik Köbele!

    Ihr stellt dar, die BRD beteiligt sich jetzt am Krieg in Syrien. JETZT? Die BRD hat auf sehr verschiedenen Ebenen seit Jahren den Krieg gegen Syrien befördert.
    Am 29. August 2012 z.B. ist in der jW zu lesen:
    „Am Ludwigkirchplatz in Berlin-Wilmersdorf, hinter der säulenbewehrten, altpreußischen Fassade des Hauses 3–4, trafen sich seit Januar syrische Oppositionelle, um über die Situation nach dem geplanten Sturz der Regierung Assad zu beraten. »The day after«, »der Tag danach«, heißt ihr Projekt, das am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Der Tagungsort war kein Zufall, denn hier hat die »Stiftung Wissenschaft und Politik« (SWP) ihre Zentrale, die das – nun nicht mehr – geheime Projekt unter Einbeziehung des »United States Institute of Peace« (USIP) organisiert und finanziert hat; Gelder, Visa und Logistik kamen nach Angaben der Zeit vom deutschen Außenministerium und vom US State Departement.“

    Die Begünstigung von Einmischung in innere Angelegenheiten eines anderen Staates und aktive Kriegstreiberei wird von der BRD also nicht mal verschleiert.

    Wir werden die Massen nicht mobilisieren, wenn die DKP unklar bleibt.

    Eure Forderungen sind absurd und bestreiten kommunistisches Wissen, „… dass eine Millon Sozialwohnungen, die Sanierung und der Neubau von Schulen, die Abschaffung der Hartz-Gesetze zu Gunsten einer Perspektive für die Ausgegrenzten, die Hiesigen und die Geflüchteten, die Sanierung der ausgebluteten Kommunalhaushalte möglich ist, denn Geld genug ist da. “ Ein Kapitalismus ohne die angeführten Sauereien wäre kein Kapitalismus. Ihr streut Illusionen, statt klar zu machen, ein Kapitalismus mit menschlichen Antlitz ist ein Märchen, welches erzählt, die Bourgeoisie behält zwar das Sagen, aber wir kämpfen drum welchen Gestank ihre blutigen Furze haben.

    Überhaupt, die DKP kümmert sich sosehr um die Reparatur des Kapitalismus. Von Lenin wissen wir „… die Revolution ist ohne gesamtnationale (die ausgebeuteten wie die Ausbeuter berührende) Krisis nicht möglich.“

    Aufgabe der DKP wäre, nach Marx, den Massen ihre eigenen Aktionen zu erklären. !!!

    Es kann (hoffentlich auch in der DKP) nicht vergessen sein, was Lenin lehrt „Erst indem die Arbeiterklasse den Weltkrieg als die notwendige Folge der imperialistischen Entwicklung des Kapitalismus erkennt; indem es ihr klar wird, daß der BÜRGERKRIEG IHRE EINZIG MÖGLICHE ABWEHR gegen ihr Zugrundegehen im Dienste des Imperialismus ist, kann die materielle und organisatorische Vorbereitung dieser Abwehr beginnen.“

    Ich könnte entsprechend unseren Genossen Stalin zitieren, die DKP erschrickt Stalin aber, da ihr verpaßt habt Euch über Stalin klar zu werden. Lenin sagt es aber auch: „Eigentlich bleibt uns ´nur´ das eine übrig: unsere Bevölkerung so ´zivilisiert´zu machen, daß sie alle Vorteile der persönlichen Beteiligung an der Kooperation (mit Kommunisten – Anm. H.H.) begreift und zu dieser Beteiligung schreitet.“

    Eure Illusionen von einer Reparatur des Kapitalismus scheinen mir daraus zu resultieren, dass ihr aufgehört habt Stalin zu studieren. Erst wenn wir unsere Klassiker insgesamt wieder in Kopf und Handeln als Einheit anwenden, wird wieder wahr, dass wir Kommunisten vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus haben.

    Solidarisch in unserer Sache
    Hartmut Heck
    Berlin (Mitglied der SED bis zum Raub der Partei)

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