Wahrsager und Propheten versus Arbeiterinteressen

Gisela Vierrath DKP

Gisela Vierrath:
Nun überschlagen sich die Wahrsager und Propheten wie jedesmal vor Wahlen: „Ganz sicher …“, „nach letzten, neusten, repräsentativen, … Umfragen“, mit Geheimtips wie „micotageting“, „Slim-Fit-Warriors“, „Snapchat-Wählern“, „100%“ und Hast-du-nicht-gesehen sind die Wahlen eigentlich schon vorüber. Denn es ist ja, je nach Partei, Verfasser, beauftragtem Brain-Unternehmen oder einfach auch mal nach Meinung des Inhaber einer Zeitung sowieso schon alles klar.
Zwischendurch erklären ausgerechnet diejenigen, die die Welt zugrunde richten, dass die Welt bald zugrunde geht, wenn nicht der Kapitalismus einen Aufschwung erfährt. Tausend Gründe werden angeführt, nur nicht, dass kapitalistisches Wirtschaften Wachstum bedingt und damit die Welt zugrunde richtet. „Leute, arbeitet härter.“
Der halbwegs aufgeklärte Mensch lacht dann wenigstens auch darüber, wenn angeblich und ausgerechnet Schäuble zum shooting-star in der Wählergunst mutiert. Spätestens damit ist wieder ein Beleg erbracht, dass Medien Klassenmedien sind. Den bourgeoisen sind keine Lüge zu dreist. Wähler! Es sollte doch prinzipiell klar sein, dass Zeitungen und Fernsehen, die den Industrieellen gehören, deren Interessen vertreten. Und was ist mit den Öffentlich-Rechtlichen? Na ebenso einfach: Wer glaubt denn, dass die, die an der Macht sind, die freiwillig und vor allem „demokratisch“ abgeben? Sie belügen und betrügen uns, wo immer sie es für nötig halten und sind sich für keine Schweinerei zu schade. Wir wollen Journalisten, die nach Redlichkeit streben, nicht Unrecht tun. In der regionalen Presse finden sich eine ganze Menge Journalisten, die sich vom Pressekodex leiten lassen wollen. Wer aber wirklich wissen will, was für eine tragfähige Wahlentscheidung wichtig ist, liest „Junge Welt“ und „Unsere Zeit“.
Im unmittelbaren Lebensumfeld fast aller Wähler finden sich mehr triftige Gründe für eine Wahlentscheidung als in irgendeiner Ausgabe der sogenannten Leitmedien.
Was wir jetzt haben, ist das politische Ergebnis der jetzt „etablierten Parteien“. Es wird Zeit für einen echten Kurswechsel zugunsten der Interessen der werktätigen Massen. Da kann es wirklich nur die Entscheidung für die Kommunisten geben. Die bleiben sich und ihren Grundsätzen seit 160 Jahren treu.
Also: Wählt Liste 11 und die Direktkandidaten der Deutschen Kommunistischen Partei!

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