Der Mehrwert gehört den Arbeitenden!

Liebe Genossen, liebe Sympathisanten,
dass besonders Sozen, aber prinzipiell kleinbürgerliche Sesselfurzer krampfhaft unsere Weltanschauung verwässern, verfälschen, versimpeln wollen, ist ja allgemein bekannt. Wir kennen die Beispiele, dass kaum jemand etwa „Kommunismus“ oder „Sozialismus“, schon gar nicht „Kapital“ erklären kann. Ja, ja, ‚Kapital ist haufenweise Geld‘, ‚Sozialismus ist Diktatur und Mangel‘ und ‚Kommunismus ist wenn alle ihre Weiber …‘ [gähn] Die Doofsten tun aber schlau und werfen mit den Begriffen nur so um sich. Macht Eindruck!? Auf uns nicht. Weil wir wissen, was Sache ist. Revolutionäre Wachsamkeit heißt aber auch, solche bürgerlichen Attacken zu erkennen, bei jeder passenden Gelegenheit die Begriffe richtigzustellen und sich selbst vor Missbrauch zu hüten.

Da hörte ich doch seit einiger Zeit immer mal wieder und immer öfter vom „Mehrwert“ faseln. Mittlerweile scheint es gang und gäbe, besonders in Unternehmungen, deren Arbeiteraristokraten sich besonders schlau dünken, „Mehrwert“ in den Nutzen von Produkten und Dienstleistungen hineinzuinterpretieren.
Den Vogel der Dümmlichkeit schoss neuerdings Frau Professorin von der Leyen ab: „Für mich stellt sich auch die Frage, wer leistet operativ einen Mehrwert für das Bündnis“ flüsterte sie ihren Willensvollstreckern der FAZ. Ob sie weiß, dass die Diktion typisch Sozen-Deutsch ist? „Für mich stellt sich auch die Frage …“ – hohler geht es nimmer. Ein Satzkonstrukt voller Nichts, Geschwätz, unwesentlich, nichtssagend.

Wer leistet, und zwar im höchsten Grade „operativ“, „Mehrwert“? Klar, der Lohnarbeiter. Es bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig. Der Bourgeois erpresst ihn dazu: „Arbeite 10 % der Arbeitszeit für dich und leiste 90 % der Zeit Mehrwert für mich.“ So sind die Verhältnisse – die Ausbeutungsverhältnisse.
Nicht genug, dass Frau Professorin den wahren Wert von Mehrwert nicht kennt und deren Erzeuger nicht den nötigen Respekt zeugen will – nämlich dem, den Arbeitern den von ihnen erarbeiteten Mehrwert auszuhändigen, will sie den auch noch für mörderische Kriege einsetzen: die Zwei-Prozent-Regel für den Militärhaushalt.
„Es ist richtig, weil die Bundeswehr dringend einen Modernisierungsschub braucht, und weil es schlicht ein Gebot der Fairness im Bündnis ist“, sagte sie. „Deutschland hat eine starke Wirtschaft. Von unseren Partnern würde niemand verstehen, wenn ausgerechnet das starke Deutschland es nicht schafft, seinen angemessenen Beitrag zu leisten, während sich klammere Länder den zugesagten Beitrag vom Mund absparen.“

Also wenn hier jemand jemandem etwas vom Munde abspart (der Gipfel der Frechheit!), ist es namentlich Frau Professorin, die als Vertreterin der Bourgeois den Arbeitenden etwas vom Munde abspart. Das, was die Arbeiter erarbeitet und alle Rechte darauf haben.

„Welcher Klasse nützt es?“ Her mit dem Mehrwert! Mehrwert in Bildung, Gesundheitswesen, sozialen Wohnungsbau, an Bedürftige, zum Nutzen der Arbeitenden einsetzen. Das ist die Forderung der Arbeitenden. Das formulieren die Kommunisten.

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