Die Machtverhältnissen in Frage stellen. Am 14. September Kommunisten wählen!

Dagmar Radzieja ist gelernte Druckvorlagenherstellerin, ist 48 Jahre jung, verheiratet und hat drei Kinder. Sie lebt in Jüterbog, ist in der Grundorganisation Teltow-Fläming der DKP Brandenburg organisiert und kandidiert auf Listenplatz 2.

Innerhalb einer Wahl den persönlichen Unmut über die herrschende Politik mittels Stimmzettel auszudrücken ist richtig. Aber nicht „ die Ausländer, Asylbewerber, Hartz IV-Empfänger, die Griechen, die Spanier…..(die Liste wäre wohl beliebig fortzusetzen)“ sind schuld an der Misere des deutschen Arbeitsmarktes, der Zerstörung des Sozialstaates, dem Demokratieabbau..etc.

Wir sind nicht das Sozialamt der Welt, wie es allerorts so braun tönt; nein, wir sind vielmehr ein Sozialamt für private Unternehmer in deren Taschen unzählige Millionen Steuergelder verschwinden – jämmerliche Löhne aufgestockt mit öffentlichen Geldern – die private Gewinnmaximierung und Bereicherung funktioniert bestens.

Protestwählen heißt also nicht irgendetwas zwischen NPD, AfD.. oder ähnlichem zu wählen, sie sind lediglich eine Nische, ein Teil der kapitalistischen Diktatur. Protestwählen heißt die bestehenden Besitzverhältnisse samt den daraus resultierenden Machtverhältnissen in Frage zu stellen, wieder in Zusammenhängen zu denken, um schlussendlich die Nutznießer von Krieg und Verelendung sowie deren Helfershelfer klar zu erkennen.

Wer profitiert wirklich an der Arbeitslosigkeit ?

Wer macht im Kriegsfalle den Reibach?

Wem nutzt TTIP und CETA?

Den Millionen Europäern ,beispielsweise, die die Ungeheuerlichkeiten dieser Geheimpakte anschließend auszubaden haben sicherlich nicht!

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