DKP gesichtet: DKP-Mobil in Brandenburg an der Havel am Sowjetischen Ehrenmal

NATO weg von den russischen Grenzen!

Veranstaltungen zum Tag der Befreiung vom Faschismus

 

Tag des Sieges der Sowjetarmee über Hitlerdeutschland

Zwickau

9.45 Uhr, Zwickau, Hauptfriedhof, Crimmitschauer Str. 45
Kranzniederlegung zum Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus

Berlin-Karlshorst

15.00 Uhr, Berlin-Karlshorst: Gedenkveranstaltung der VVN-BdA Lichtenberg
Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Oberkommando der deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation. Das faschistische Deutschland hört auf zu existieren und der II. Weltkrieg fand sein Ende. Über 55 Millionen Menschen fielen dem Nationalsozialismus und dem 6 Jahre andauernden Krieg zum Opfer. In Erinnerung an die Beendigung des II. Weltkrieges und der Befreiung vom deutschen Faschismus wird der 8. Mai in vielen Ländern als Tag der Befreiung begangen.
Als langjährige Tradition gedenken wir am Panzer-Denkmal auf dem Gelände des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst der unzähligen Opfer des faschistischen Krieges. Zu den Gästen spricht in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende der VVN-BdA Lichtenberg e.V., Tobias P. Jachmann. Über mitgebrachte Blumen zum Niederlegen am Denkmal freuen wir uns.

Cottbus

17.00 Uhr, Cottbus, Puschkinpark: Kundgebung
Veranstalter: Ziel und Kurs Cottbu

Osnabrück

17.00 Uhr, Osnabrück, Mahnmal »Der Gefesselte« an der Kunsthalle Dominikanerkirche, Hasemauer 1: Gedenkveranstaltung zum „Tag der Befreiung“
Der 8. Mai 1945 war für die deutschen Homosexuellen kein „Tag der Befreiung“. Die Kontinuität der Verfolgung, nicht zuletzt durch den einschlägigen Paragrafen 175, kennzeichnet die Zeit von 1871 bis 1969/1973/1994, insbesondere aber die Periode zwischen 1935 und 1969. Für die deutschen Homosexuellen war die Kaiserzeit liberaler als die Adenauerzeit, die die Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten – mit Ausnahme der Konzentrationslager – fortsetzte. Während die Urteile gegen Homosexuelle bis 1945 inzwischen aufgehoben worden sind, gelten diejenigen der Zeit nach 1945 bis heute! Eine Rehabilitierung der Männer, die nach 1945 aufgrund des Paragrafen 175 verurteilt wurden, steht bisher aus. Sie gelten in der Bundesrepublik weiterhin als Straftäter. Am 10. März 1994, also vor 20 Jahren, hat der Deutsche Bundestag jedoch die vollständige Streichung eben dieses „Schwulenparagrafen“ beschlossen. Nicht unbedingt aus Überzeugung – der Anschluss der DDR und eine notwendige Rechtsangleichung ließen kaum eine andere Wahl.
Heute schauen wir mit entsetzen auf die Entwicklung der Verfolgung und Unterdrückung von LGBTQ*-Menschen in Ländern wie Uganda und Russland. Doch nicht nur unsere eigene jüngste Geschichte, sondern ganz aktuelle Ereignisse wie beispielsweise der Backlash in Baden-Württemberg bei der Diskussion um die Integration des Thema „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in einen Bildungsplan ermahnen uns zur Reflektion und der Erledigung unserer eigenen Hausaufgaben. Veranstalter: Autonomes Schwulen*referat im AStA der Uni Osnabrück

Frankfurt/Main

18.00 Uhr, Frankfurt/M., Kaiserstraße: Demonstration: 8.Mai – Tag der Befreiung. Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus! Keine Unterstützung der ukrainischen Faschisten durch die deutsche Regierung!
Vor 69 Jahren, am 8. Mai, wurde Deutschland vom Faschismus durch die alliierten Streitkräfte befreit. Wir wollen diesen historischen Tag nutzen, um den Opfern der faschistischen Herrschaft zu gedenken, aber auch um klar zu machen: Ein antifaschistisches Bewusstsein ist gerade heute notwendig! Der 8. Mai 1945 bezeichnet keineswegs eine ,,Stunde Null”, vielmehr wirkten faschistische Kräfte in weiten Teilen des jungen westdeutschen Staates fort. Auch die Aufdeckung und breite gesellschaftliche Thematisierung faschistischer Kontinuitäten durch die 68er Bewegung bedeutete kein Ende des Nachwirkens rechter Strömungen im Staatsapperat. (…)
Nun setzt man in der Chefetage der Bundesregierung auch wieder auf faschistische Kräfte im Ausland, um seine wirtschaftlichen und politischen Interessen zu verfolgen. Diese werden offiziell medial gedeckt und inoffiziell finanziell und materiell gestützt. Unter deutscher Schirmherrschaft vollziehen die Euromaidan-,,Revolutionäre“ der Swoboda und der Milizen des Rechten Sektors den Umsturz in der Ukraine. Politische Gegner und Feindbilder der neuen rechten Regierung werden verfolgt, misshandelt, unterdrückt und sowohl politisch, als auch gesellschaftlich mundtot gemacht. Den Nutzen, den sich die Eliten in der Ukraine, wie in Deutschland von der Unterstützung der faschistischen Handlanger erhoffen ist einfach: Durch Terror auf den Straßen verbreiten jene Schlägertrupps Angst und spalten die Bevölkerung mit ihrer rassistischen und nationalistischen Hetze. Sie dienen so der Sicherung der derzeitigen internen und externen Machtinteressen.
„Lasst uns dieses einzigartige Friedensprojekt mit mehr Demokratie aus der Krise führen.“ äußerte jüngst Grünenpolitiker Cem Özdemir zu den Euromaidan-Protesten. Die Grünen sind nicht die einzigen Unterstützer der Aufstände in der Ukraine. Kaum ein deutscher Politiker scheint diese ,Revolution’ nicht befürworten zu wollen. Sei es Außenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) oder Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Und auch die deutschen Medien sind in der Mehrheit zu großen Verfechtern des ,Euro-Maidan’ geworden. Kritische Stimmen werden hierzulande als ,,pro-russisch“ denunziert. Das Verharmlosen jener reaktionärer Kräfte auf dem Maidan als ,,friedliche Demonstranten” durch die deutschen Medien verschleiert, dass es nicht um Freiheit und Demokratie auf dem Maidan geht, sondern um wirtschaftliche und geopolitische Interessen der EU-Staaten und der USA einerseits, sowie diverser korrupter Olligarchen-Cliquen in der Ukraine selbst andererseits: Den Interessen der Bevölkerung dient dieser ,,Aufstand” jedenfalls nicht.
UnterstützerInnen des Aufrufs: Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), Gruppe Erste Tür Links, Siempre*Antifa Frankfurt, Offenes Treffen gegen Rassismus und Faschismus, Internationales Zentrum (IZ), Autonomal Crew Mainz, YXK Bundesverband

Müllheim

18.00 Uhr, Alter Friedhof Müllheim: Tag der Befreiung – Blumen für die Kinder
Auf dem alten Friedhof in Müllheim sind 58 Kinder ehemaliger, meist polnischer Zwangsarbeiterinnen begraben.. Am Donnerstag, den 8. Mai um 18.00 Uhr werden an ihren Gräbern Blumen niedergelegt, um an die Kinder zu erinnern, die hier bei uns nach Ende des 2. Weltkrieges an seinen Folgen starben. Der Friedensrat Markgräflerland lädt die Bevölkerung der Region ein, daran teilzunehmen.

Barsinghausen

18.00 Uhr, Barsinghausen, Falkenkeller, Kirchweg 1: Tag der Befreiung
Es ist nun 69 Jahre her das die Alliierten die Schreckensherrschaft Nazi-Deutschlands beendeten. Zu diesem feierlichen Anlass wollen wir euch einladen, mit uns diesen Tag zu feiern. Es wird einen Vortrag über die Zwangsarbeit in und um Barsinghausen und mehere Redebeiträge zu diesem Thema geben. Für eure Verpflegung werden wir natürlich auch sorgen. Es wird Würstchen und Vegetarisches vom Grill und kühle Getränke geben. Eintritt: 0€

Berlin, Treptower Park

Freitag, 9. Mai 2014

10.00 Uhr, Berlin, Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park: Tag des Sieges über den Faschismus
Sowjetfahnen sieht man besser! Wir möchten alle Freundinnen und Freunde des DDR-Kabinett-Bochum aufrufen, uns am 9. Mai 2014, mit zahlreichen Sowjetfahnen an der Skulptur des knienden sowjetischen Soldaten zu treffen und dann gemeinsam ein Blumengesteck am Ehrenmal nieder zu legen. Nie wieder Faschismus in Europa!

Hamburg

17.00 Uhr, Hamburg, Ukrainisches Konsulat, Mundsburger Damm 1, Ecke Schwanenwick: Protestkundgebung – Schluss mit den Morden in der Ukraine!
Solidarität mit den verfolgten AntifaschistInnen, GewerkschafterInnen und KommunistInnen! NATO/EU – Hände weg von der Ukraine!

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