Fakten gegen die etablierten Parteien und für einen generellen Wechsel

"Was wir haben, verdanken wir den Etablierten" weiß die Mehrheit. Hier in Zahlen und Fakten der Beweis. Vom stinkenden Eigenlob der Etablierten bleibt nichts übrig.

Werner Grünwald - DKP

Werner Grünwald:

Zahlen und Fakten aus offiziellen Statistiken

Armutsquote
Brandenburg 13-14%

Trebbin 13%
Kyritz 20%
Frankfurt 17%
Herzberg/Elster 20%
Luckenwalde 13%
Jüterbog 13%
Potsdam 13%

Armutsbericht der Bundesregierung 2014
interaktive Karte der Armutsgefährdeten (klick drauf)
Deutschlandweit: 15,4% /1998 waren es 10%
Arm trotz Arbeit= 10%
Langzeitarbeitslose 44% Anteil an Arbeitslosen
jeder zehnte Bürger bezieht Hilfen zur „Mindestsicherung“; Kinder also nicht mitgerechnet
6% der Erwachsenen sind hoch überschuldet registriert
335 000 Menschen leben ohne Wohnung
In 25,7% der Haushalte fehlt notwendige Grundausstattung

in Ostdeutschland offiziell 9,2% Arbeitslose 2015

Brandenburg, statistische Zahlen
Bevölkerung
(in tsd)

bis 15 15-65 >65 Summe
1991 511,2 1.718,8  312,7  2.542,7
2015 310,5 1.596,5 577,9  2.484,8

2000-2015 -4%

Zahlenspielereien der Bundesregierung zur Arbeitslosenberechnung

Erwerbsfähige
(15-65 J.)
Erwerbstätige in % ausgewiesene
SV-Beschäftigte
in %
2000 1.847,5  1.089,7  60 809 269  43
2015 1.596,5 1.080,4  68 805 964 50,5

Man vergleiche und schlussfolgere also:

  1. Die offizielle Erwerbslosenquote ist für 2014 mit 6,8% angegeben.
  2. Stellt man (offizielle Zahlen!) Erwerbstätige Erwerbsfähigen gegenüber, sind es schon nur noch 60 bzw. 68%, die 2000 bzw. 2015 in Lohn und Brot stehen.
  3. Alle Beschäftigten müssen SV abführen. Danach ergibt sich eine tatsächliche Beschäftigungsquote von 43 bzw. 50%.

Bekannt ist, dass kranke Langzeitarbeitslose, Arbeitslose, die von Familienangehörigen versorgt werden und Arbeitslose 58+ nicht mitgerechnet werden. Die Zahlen mal wie hier gegenübergestellt, ergeben eine Arbeitslosenquote von der Hälfte! Welch ein Widerspruch zur offiziellen Zahl von 6,8% für Brb.

 

Gewerbeanmeldungen/-abmeldungen in Brandenburg!

1991: 31721/17646

2015: 17282/17886

Insolvenzen BrB
431 Unternehmen, 3736 andere

Haushalte mit Mietzuschuss

2003 2009 2015
116 291 36 702 18 812

Wie das bei offiziell nahezu gleichbleibenden A-losen?

Preisentwicklung Bauland/qm²

1991 2000 2010 2015
7€ 43€ 46€ 57,05€

(vgl. Berlin 2009: 171,13; 2015: 424,22€)

Brandenburg hat bundesweit die höchsten Strompreise mit 28ct/kwh. Das ist in den letzten 10 Jahren eine Preissteigerung von 50 %!

Schulen und Bildung
Schüler
2000/2001: 337 762
2015/2016: 236 069
Lehrer
2000/2001: 15 882 in VZ + 11 843 in TZ
2015/2016: 15 500 + 4 809

https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/produkte/produkte-langereihen.asp
Von Menschen im erwerbsfähigen Alter haben 15% keinen Berufsabschluss.

10% derJugendlichen zwischen 18 und 24 haben keinen Schulabschluss

funktionale Analphabeten: 7,5 Mio Bundesbürger

Funktional bedeutet erheblich eingeschränkt bis gänzlich, verstehendes Lesen und Schreiben sind nicht möglich.
Zum Vergleich: Die BILD-Zeitung verwendet einen Wortschatz von 800 Wörtern und Sätze mit höchstens 6 Wörtern. Der aktive Wortschatz eines Facharbeiters liegt bei 3 000-4 000 Wörtern, der eines durchschnittlichen Akademikers liegt bei 10 000 Wörtern. Die deutsche Sprache hat etwa 120 000 Wörter.
Das Bildungsniveau der allgemeinbildenden Schulen für Schulabgänger wurde auf 800 Wörter abgesenkt. Die Absicht ist überdeutlich!

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