zum Artikelarchiv

Wahlen 2009

3. M/L-Studienjahr DKP Brandenburg

Unsere Zeit

Junge Welt

Lesetipp

Herbert Driebe - Globalisierung
Herbert Driebe: Globalisierung - Imperiale Tragödie in neuem Outfit. Mehr Infos

Lesetipp

Peter Hochmuth, Gerhard Hoffmann: Buchenwald
Buchenwald - Ich kann Dich nicht vergessen. Mehr Infos

Lesetipp

Angriff und Abwehr Mehr Infos

Hinweis

Die alte Website mit allen Inhalten finden Sie hier.

Alerta Antifascistas

26.02.2010 · RaJa

Seid wachsam Antifaschisten!

Dieser Ruf prägte am 13. Februar die Blockaden gegen den
geplanten Naziaufmarsch in Dresden.
Das Bündnis „Nazifrei – Dresden
stellt sich quer!“ hat dazu aufgerufen,
den Aufmarsch zu verhindern. Den Aufruf unterstützten über 600
Organisationen und über 2.000 Einzelpersonen, darunter Prominente wie Konstantin Wecker und Bela B. Unerwartet und unfreiwillig kam Unterstützung auch von ganz anderer
Seite. Dadurch, dass Dresdens Oberstaatsanwalt massiv gegen die Blockadevorbereitungen und gegen die Aktivisten vorging, wurde das Aktionsbündnis noch breiter und stärker. Auch Internetseitenabschaltung und bundesweite Beschlagnahme
von Plakaten verhinderten nicht, dass 12.000 Antifaschisten aller Altersgruppen und verschiedener politischer Herkunft (von Antifa, Linke, Gewerkschafter bis zum Vespaclub) die wichtigsten Knotenpunkte friedlich blockierten.

Die Organisatoren des Bündnisses haben die Blockade gut vorbereitet. Auf der Internetseite gab es detaillierte Informationen zu den geplanten Blockaden und es gab ein Infotelefon.
Bereits ab 8:00 Uhr wurden die ersten Plätze in Dresden von den
Antifaschisten in Beschlag genommen. Bis 11:00 Uhr (dem geplanten Beginn der Nazidemo) waren dort schon Tausende. Von auswärts Anreisende hatten Probleme zu den Punkten zu gelangen, da Busse 5-6 km von der Neustadt entfernt halten
mussten und Züge z.T. gar nicht in Dresden halten durften. Selbst der internationale Zugverkehr war zeitweise stillgelegt. Ein Wechsel von der Altstadt in die Neustadt wurde durch Polizeisperren an den Elbbrücken erschwert.
Gegen Mittag zeichnete sich ab, dass die größeren Blockaden Stand hielten und nicht von der Polizei geräumt werden konnten. Kleinere Blockaden wurden allerdings von der Polizei bedrängt bzw. geräumt. Die entscheidenden Blockaden, mit mehreren hundert bis 5.000 Leuten besetzt, hielten trotz Kälte stand,
bis dann 17:00 Uhr die erlösende Meldung kam, dass die Demonstration der Nazis nicht stattfi nden wird. Auf dem Albertplatz trafen sich dann Blockadeteilnehmer aus der ganzen
Neustadt, um diesen Sieg zu feiern. Einen Sieg, der zeigt, dass, wenn sich alle die sich gegen diese neue Braune Flut wehren wollen, zusammenschließen, dieser rechten „Störreserve“
des Kapitals Einhalt geboten werden
kann.
Frank Novo

Die DKP Brandenburg mobilisiert gegen einen neuerlichen geplanten faschistischen Aufmarsch am

27.03.2010 in Neuruppin

Informiert Euch über eure Parteigruppen, im Roten Brandenburger vom März und unter Termine

zurück