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Frauentagsgrüße
Die DKP Brandenburg übermittelt Ihnen, liebe Mädchen und Frauen, an ihrem Ehrentag, die besten Grüße und Wünsche. Gleichzeitig bedanken wir uns bei ihnen für ihr Engagement und ihren Elan in unserem Kampf um die Überwindung dieser Gesellschaft.
Im August 1910 von der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen auf Vorschlag von Clara Zetkin beschlossen, diente dieser Tag anfangs vor allem dem Kampf um das Wahlrecht der Frauen und sollte internationalen Charakter tragen. Dieser Beschluss war ein Sieg der revolutionären Kräfte und ein wichtiger Schritt zum internationalen Zusammenschluss und zur festen Einbeziehung der proletarischen und fortschrittlichen Frauen in den Befreiungskampf der Arbeiterklasse.Heute, fast 100 Jahre später, ist die Bilanz des Erreichten vielgestaltig. Große Erfolge wurden erzielt, aber die schwere, vorläufige Niederlage des Sozialismus in Europa verpflichtet alle fortschrittlichen Kräfte, den Kampf weiterzuführen für eine Gesellschaft, wo „an die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen … eine Assoziation (tritt), worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Manifest der Kommunistischen Partei).
Erinnern wir uns der Situation der Frauen in der DDR:
Zunehmend bis zu 92% aller Frauen im arbeitsfähigen Alter waren berufstätig. Das war möglich, weil praktisch alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren in Kindergärten von Fachkräften gegen ein geringes Entgelt betreut und verpflegt wurden. Die älteren Kinder bis zu vierten Klasse hatten die Möglichkeit, ihre Freizeit in betreuten Kinderhorten zu verbringen. Auch die Kinder bis zu drei Jahren – also im Babyalter – konnten auf Wunsch der Familien tagsüber in Kinderkrippen betreut werden. Diese Maßnahmen hatten neben der finanziellen Unterstützung der Familien mit Kindern (Kredite bei Eheschließung, Kindergeld, Beihilfe bei Geburten u.ä.) zur Folge, dass jährlich 230.000 bis 245.000 Säuglinge lebend geboren wurden, d.h. von 1000 Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren wurden 1.735 bis 1.940 Säuglinge lebend geboren. (Fruchtbarkeitskennziffer).
Die in den Jahren 1988/1989 4,2 Millionen weiblichen Beschäftigten machten fast die Hälfte aller Erwerbstätigen aus. 80% davon verfügten über eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, darunter 23% – also fast jeder vierte weibliche Beschäftigte – über einen Hoch- oder Fachschulabschluss. Der Anteil der Frauen und Mädchen von den an Hochschulen Studierenden betrug nahezu 50%.
Frauen in der DDR besaßen aufgrund ihres eigenen Arbeitseinkommens eine selbständige wirtschaftliche und soziale Position sowohl in der Familie als auch im öffentlichen Leben. 1)
Ziehen wir die Schlussfolgerungen mit den Worten von Bertolt Brecht:
„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!“
Liebe Frauen, Mütter und Mädchen!
Kämpfen Sie gemeinsam mit uns, der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP




