Kein Geld für Bildungseinrichtung in Neustadt/ Dosse

Schulstandort vorm Aus? Die Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt/Dosse ist mit Klassenstufen 1. bis 13. Klasse und rund 750 Schülern die größte Bildungseinrichtung der Region. Bautechnisch ist die Schule in einem desolaten Zustand. Nicht tragbare Kompromisse sind im Brandschutz und bei den Fluchtwegen gemacht worden. Sanitäranlagen befinden sich ausschließlich im Erdgeschoss. Es fehlen räumliche Möglichkeiten bezogen auf die Anzahl der Schüler. Der Schulhof wird als Buswendeschleife benutzt, es fehlen Parkplätze für Lehrer und Schüler. Grundsätzlicher Sanierungsbedarf besteht bei Sanitäranlagen, Ausstattung, Fassaden, Wärmeschutz so wie beim Brandschutz und den Fluchtwegen. Der Träger der Schule ist das Amt Neustadt/Dosse, das im Jahr 2016 das Kyritzer Architekturbüro ’s quadrat m‘ mit der Suche nach Lösungen beauftragt hat. Die Umgestaltung des Areals war das Ergebnis in einem umfassendem Konzept. Die geschätzten Kosten für die Sanierung und Umgestaltung sollen sich auf mindestens 10 Millionen Euro belaufen. Der Breddiner Bürgermeister schätzt, dass die gesamt Kosten um ca 30% höher sein werden als geplant. Das Amt Neustadt/ Dosse müsste einen Kredit von etwa 2 Millionen Euro aufnehmen um die Sanierung mit den Veranschlagten 10 Millionen Euro finanzieren zu können. Für die Gemeinden würde das heißen, dass sie eine langfristige Amtsumlage leisten müssen, wozu sie nicht in der Lage sind. … Kein Geld für Bildungseinrichtung in Neustadt/ Dosse weiterlesen