Offener Brief an Sympathisanten

Karl Voigt DKP

Karl Voigt:

Anstoß für diesen Artikel ist eine Leserzuschrift. Thomas Rosemeier antwortete in einem Kommentar zum Artikel Alle Möglichkeiten nutzen, kommunistische Positionen zu verbreiten. Die Zuschrift von Thomas ist keineswegs eine Einzelerscheinung! Weil wir auf vielfache Weise Zuspruch erfahren, soll unsere Antwort an Thomas stellvertretend als eigenständiger Artikel positioniert sein. Aber zitieren wir zunächst Thomas:

Thomas Rosemeier:

„Die Kapitalisten haben es „geschafft“, dass ich mich wieder sehr weit nach links orientiert habe, selbst die Linkspartei ist mir nicht mehr links genug! Honecker hatte damals schon gesagt, es gibt keinen demokratischen Sozialismus, es gibt nur Sozialismus oder Kapitalismus! Ich jedenfalls habe mich klar positioniert!“

Hallo Thomas,
so wie Dir geht es erstaunlich vielen Menschen. Ja, wir waren zuerst erstaunt, denn so viel Zuspruch hatten wir nicht erwartet. Es ist ein sprunghafter Anstieg zu z.B. vorangegangenen Wahlkämpfen. Der Wahlkampf bietet uns Gelegenheit, unsere Positionen zu verbreiten. Das wirkt. Wir haben im Verlauf dieses Wahlkampfes eine Reihe Neuaufnahmen und Sympathisanten, die sich einreihen. Auch Mitglieder der LINKEn sehen das ähnlich wie Du und entscheiden sich, zu uns zu stoßen.
Selbst in den vielen Gesprächen auf den Straßen merken wir deutlich, dass in der Breite das Denken gar nicht so eingeschlafen ist, wie es manchmal scheint. Immer mehr Mitmenschen machen sich Gedanken um Gegenwart und Zukunft nicht nur deutschlandweit – auch um die der Menschheit. Fast alle sehen schon den Zusammenhang zur Systemfrage. Oft sind die Konsequenzen beim Weiterdenken so ungeheuerlich, dass man an sich selbst und seiner eigenen Urteilskraft zweifelt: „Das kann doch nicht sein!“ Doch! Zweifelt nicht an Euch! Zweifelt daran, dass so sein soll, was ist! Der Schritt von dieser Erkenntnis zur organisierten, bewussten Aktion ist vielgestaltig und braucht individuell seine Zeit. Klug ist, wer aus der erlebten Geschichte lernt und dann das eigene Verhalten zielgerichtet ausrichtet.
Wir ermutigen alle, die sich wie Du Gedanken machen und Einsichten haben: Sprecht uns an bei Aktionen. Wir sehen bei jeder der Aktionen, dass Sympathisanten sich in unserer Nähe aufhalten und mit uns gehen. Sie trauen sich oft nicht, uns anzusprechen. Oder nehmt Kontakt auf zur Grundorganisation in Eurer Nähe. Schreibt uns. (klick hier) Wir leiten das schnell an die jeweiligen Genossen weiter. Oder ruft einfach an.

2 Kommentare zu Offener Brief an Sympathisanten

  1. Ana Gonçalves // 25. September 2017 um 21:21 // Antworten

    Die sozialistische Gesellschaft ist die Zukunft für die Menschheit. Ich möchte Informationen über DKP-Initiativen erhalten und Ihre Arbeit verfolgen.

    • Bertolt Brecht // 25. September 2017 um 22:41 // Antworten

      Ana,
      vielen Dank für Deine Zuschrift. Schreib uns doch genauer, woran Du Interesse hast. Informationen gibt es jede Menge im Internet – ob auf unserer Webseite, fb oder auf denen der Partei , der UZ – ob online oder gedruckte Zeitung – u.v.a.m.
      Das alles wird Dir bekannt sein. Deswegen sind wir nicht sicher, ob wir Deine Bitte richtig verstehen.
      Wenn Du in Brandenburg lebst, kannst Du auch Kontakt zu der entsprechenden Grundorganisation aufnehmen – gerne auch für eine gewisse Zeit als sogenannte Sympathisantin, um uns kennenzulernen. Also schreib uns oder ruf an!
      solidarische Grüße

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