Bewerbung als Brunnenbauer

mit freundlicher Genehmigung des Satireautors Werner Lutz, Erlangen; www.einheiztext.de

Sehr geehrter Herr Kevin Rottmann,
die Bundeswehr bedankt sich aufrichtig für Ihr Kompliment zum neuen Bundeswehr-Video „Abenteuerreise nach Mali“ und Ihre daraus folgende Bewerbung als Brunnenbauer.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, daß sich der Brunnenbau in Mali – ebenso wie in Afghanistan und anderswo – leicht verändert hat. Sollten Sie dennoch Ihre Bewerbung aufrechterhalten wollen, bitten wir Sie um folgende Nachweise:
1. Einen Arierschein und ein deutsches Familienstammbuch aus der Zeit ab 1933.
2. Den Mitgliedsausweis einer paramilitärischen oder deutsch-nationalen Kinder- und Jugendorganisation (z.B. Wiking-Jugend, Wehrsportgruppe,
Junge Nationaldemokraten, Reichsbürger-Pionierorganisation)
3. Eine Aufstellung über den Besitz von Devotionalien aus der Zeit von 1933 – 1945 (Flammenwerfer, Pistolen 08, Paradesäbel, Stielhandgranaten, Stahlhelme, Eiserne Kreuze, NSDAP-Parteibücher), die den jungen Brunnenbauern in den Kasernen als historisches Anschauungsmaterial zur Verfügung gestellt werden können.
Abschließend erwarten wir einen kurzen Lebenslauf, aus dem hervorgeht, daß Sie mit tapferen Beispielen die deutschen Volksinteressen und die Deutschen Ehre verteidigt haben (z.B. Brandstiftung in Flüchtlingsheimen als Jugendlicher).
Sollte Ihre Bewerbung positiv entschieden werden, freuen sich Ihre künftigen Brunnenbauerkollegen schon jetzt auf eine dreitägige Aufnahmeprüfung von Ihnen mit vielen Überraschungen.
Hochachtungsvoll
Armin Biedermann
Unteroffizier

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