Solidarisch im Kampf um den Erhalt des DB-Werks in Eberswalde

Kollegen, wir stehen an Eurer Seite !

Die Arbeiter und Angestellten des ehemaligen RAW Eberswalde jetzigen DB Werks kämpfen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, denn der Betrieb in Eberswalde soll 2016 geschlossen werden, die Produktion ins Ausland verlegt werden. So hat es kürzlich der Vorstand der DB AG, eines Konzerns, der zu 100% in Bundesbesitz ist, beschlossen, Als Landesverband der DKP solidarisieren sich die Brandenburger Genossinnen und Genossen mit der Belegschaft in ihrem Kampf. Doch wir wollen es nicht bei unserer Solidaritätserklärung belassen, dieser Taten folgen lassen: Bahner ! Euer Kampf ist auch der Unsere! Deshalb standen wir am heutigen 29.10.2014 frühmorgens vor dem Werkstor, sprachen mit den Frauen und Männern, den Eberswalder Bahnern, übergaben ihnen unsere Zeitung, die UZ. In der aktuellen Ausgabe Unserer Zeit ist unsere Solidaritätserklärung an die Kolleginnen und Kollegen in Eberswalde abgedruckt. Viele Kolleginnen und Kollegen hatten von ihr schon durch die Gewerkschaft und Betriebsrat davon erfahren: die Kommunisten, Genossen der DKP stehen mit ihnen Seit an Seit. Rasch war der dicke Zeitungsstapel uns „aus den Händen gerissen“. Um 09:00 trafen sich etwa 200 Gewerkschafter am Busbahnhof. Die EVG und der DGB hatten 4 Busse nach Berlin organisiert, um der Konzernspitze zu zeigen: „Wir werden kämpfen !“. Auch hier kam es zu angeregten Unterhaltungen mit den Werktätigen im RAW, unsere Solidaritätsaktion fand große Zustimmung, die UZ gingen von Hand zu Hand, Kontakte wurden ausgetauscht, der gemeinsame Kampf hat eben erst begonnen ! Noch in diesem Jahr werden weitere Kampfmaßnahmen der Gewerkschaft folgen, wir Kommunisten werden dabei sein.

2 Kommentare zu Solidarisch im Kampf um den Erhalt des DB-Werks in Eberswalde

  1. Leonhard Helmschrott // 29. Oktober 2014 um 22:09 // Antworten

    Kollegen, wir stehen an Eurer Seite, in Eberswalde bei der Bahn, in Frankfurt im Kampf mit den Räubern von Karstadt, überall da, wo das Monopolkapital Klassenkampf „von Oben“ durchexerzieren will. Alle Räderstehen still, Arbeiter, wenn Dein starker Arm es will !

  2. Andreas Zieger // 30. Oktober 2014 um 10:57 // Antworten

    erst war es der Kranbau Eberswalde nun ist es das DB – Werk! Wann sind die Eberswalder Fleisch & Wurstwerke an der Reihe?
    Ja,ja – Freiheit statt Sozialismus; das ist die kapitalistische Freiheit! der Mensch spielt keine Rolle; die Wirtschaft hat dem Kapital zu dienen und nur dem sind seine Hilfswilligen verpflichtet – der DB-Chef hats verkündet: „man müsse doch das Unternehmen verstehen“
    Wer das Unternehmen ist, hat er nicht gesagt! Es sind Aktionäre, die Rendite sehen wollen. Wenn die Instandsetzung in Eberswalde zu teuer ist, dann muss man eben verlagern, dahin, wo die Löhne 30% billiger sind – das müsst ihr doch verstehen, ihr Lohn- und Gehaltsempfäner!
    Versteht ihr auch, warum es immer noch Kommunisten gibt?

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