Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

22. Januar 2017 – Königs Wusterhausen - VVN-BdA, DKP, LINKE, CDU und Antifa wenden sich gemeinsam gegen aufkommenden Faschismus

Vertreter des VVN-BdA, DKP, von DIE LINKE, der Antifa und CDU gedachten heute gemeinsam den Opfern des Nationalsozialismus. In einem geeinten Zug demonstrierten sie vom Brunnenplatz zum Mahnmal.
In würdigenden Ansprachen machten Redner zugleich auf die Gefahr des neu erwachenden Faschismus aufmerksam. Dr. Müller (VVN-BdA) bekräftigte die Notwendigkeit, das Andenken an die Opfer der Faschisten zu wahren. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die NPD nicht zu verbieten, wurde verurteilt. Peter Dittrich ist Vorsitzender des Stadtverbandes der CDU. Er betonte, stets der Drangsalierung und dem Unrecht zu widerstehen und dem nicht tatenlos zuzusehen. Frau Dr. Behrendt von der Kreisvereinigung der VVN BdA prangerte die Bespitzelungspraxis gegenüber Silvia Gingold durch den Verfassungsschutz an. Das Wiesbadener Verwaltungsgericht hatte jüngst diese Überwachung juristisch abgesegnet. Es ist ein Skandal, den VVN-BdA als „linksextremistisch beeinflusste Organisation“ einzuordnen und zu bespitzeln.
Mit einem Transparent betonten die Genossen der DKP die Notwendigkeit, geeint zu kämpfen.
Armin Förster wiederholte feierlich die einigende Idee: den Schwur der Überlebenden des KZ Auschwitz.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*