„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Zum Thema Pressefreiheit und Massenmedien eine interessante Feststellung  – Zitat:

„Bis zum heutigen Tage gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht.
Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung, bei der ich angestellt bin, herauszuhalten.
Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Beschäftigung innerhalb
von 24 Stunden los.
Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des
Mammons zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr täglich Brot.
Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden und wir tanzen.
Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben sind das Eigentum anderer Männer.
Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

John Swinton, 1829 – 1901, Chefredakteur der „New York Times“ im Jahre 1880 bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand.

Man frage sich, ob sich in 130 Jahren an dieser Feststellung etwas geändert hat!
Aus dem Volksmund wissen wir: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“
So haben die Medien nur eine Aufgabe: die Massen zu manipulieren, von den Widersprüchen der kranken kapitalistischen Gesellschaft abzulenken,
den Menschen mit einer Flut von Informationen die Köpfe zu vernebeln und so das System am Leben zu erhalten.

Andreas Zieger

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